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21.04.2008
Ghent PDF Workgroup veröffentlicht erste universelle „Proof of Preflight”-Spezifikation
   

Die Integrität von PDF-Files lässt sich mit der von GWG erstmals herausgegebenen Spezifikation "Proof of Freeflight" einfacher kontrollieren. Eingebettet in eine Software-Anwendung bietet diese Spezifikation dem Anwender die Möglichkeit, den Preflight von PDF-Files zu jedem Zeitpunkt, von der Grafik bis hin zum Druck-Workflow, zu überprüfen und mit einer digitalen Signatur zu versehen.

Die Spezifikation gibt Anwendern die Sicherheit, alle derart signierten PDF-Files bedenkenlos akzeptieren zu können. "Proof of Preflight" stellt fest, mit welcher GWG-Preflight-Spezifikation und mit welchem Ergebnis ein Preflight-Check durchgeführt wurde.

Einen wichtiges Merkmal der GWG "Proof of Preflight"-Spezifikation ist ihre "offene" Architektur, die eine vollständig kompatible Anwendung mit Workflow-Systemen unterschiedlichster Anbieter ermöglicht. Für die digitale Signatur verwendet GWG die in den PDF 1.7-(oder früher)-Spezifikationen definierten Algorithmen, die in Acrobat ab Acrobat 8 unterstützt werden. Die digitale Signatur erfüllt alle gegenwärtigen Anforderungen für die Standards PDF/X-1a, PDF/X-3 und PDF/X-4.

Die Ghent Workgroup ist ein internationaler Pool von PDF- und Druckexperten. GWG ist bekannt für die Entwicklung, Erprobung und die Herausgabe von Spezifikationen und Best-practice-Lösungen, die es Workflow-Anwendern weltweit erleichtern, die Qualität ihrer PDF-Dokumente sicherzustellen. Für die Entwicklung der ersten Version der "Proof of Preflight"-Spezifikation zeichnet das GWG Process Control Subcommittee verantwortlich, unter dem Vorsitz von Andy Psarianos und F. E. Burman. Unter Mitarbeit von Olaf Drümmer, Callas (verantwortlich für die Dokumentation); Leonard Rosenthal, Adobe; Peter Kleinheider, Callas; Stephane Georges, Dalim; and Stephan Jaeggi, Pre-Press Consulting. Ziel des Process Control subcommittee war es, die ohnehin schon sehr große Berechenbarkeit in PDF-Workflows, durch neue Best-practice-Richtlinien für den Test und die Kontrolle in PDF-verarbeitenden Anwendungen noch weiter zu steigern.

GWG Proof of Preflight - Entwickelt für reale Anforderungen in der Praxis
Jo Brunenberg, Senior Technology Consultant bei ROTO SMEETS (RSDB) sagt: "In Roto Smeets Druckereibetrieben, darunter zwei Tiefdruck-, drei Rollenoffset- und drei Bogenoffsetdruckereien, erhalten wir täglich Tausende von PDF's im automatisierten Zustellungsverfahren. Ein Großteil dieser PDF-Daten hat einen erfolgreichen Preflight durch unsere Kunden bereits absolviert. Und das mit den richtigen GWG-PDF-Profilen, während andere hingegen vollkommen ohne Preflight bei uns ankommen. Selbstverständlich weisen wir unsere Kunden darauf hin, den Preflight vor dem Versand der Daten vorzunehmen, doch leider halten sich nicht alle daran. Aus diesem Grund nehmen wir den Preflight ausnahmslos bei allen eingehenden PDF's vor, um ganz sicher zu gehen, später keine technischen Probleme in der Produktion zu haben.

"Ein Proof of Preflight für jede PDF, mit dem dokumentiert wird, ob ein Preflight ausgeführt wurde, welches PDF-Profil dabei zum Einsatz kam und mit welchem Ergebnis, wird unseren automatischen Workflow wesentlich vereinfachen, indem wir bereits perfekte PDF's und die, bei denen noch eine weitere Bearbeitung oder Prüfung notwendig ist, frühzeitig aussortieren können. Wir sind in der Lage auf überflüssige zweite Preflights zu verzichten und das macht unseren Workflow effizienter. Die mitgelieferten Meta-Daten ermöglichen uns zudem schnellere Lösungsstrategien, falls ein Problem mit den PDF-Daten auftreten sollte. Ich bin froh, dass die GWG mit Unterstützung durch Adobe und andere Hersteller ein technisches Konzept für einen "Proof of Preflight" entwickelt hat, das automatisch die Meta-Daten zu jedem Preflight in die PDF einfügt. Hoffentlich unterstützen die führenden Anbieter von Preflight-Software dieses Konzept und implementieren die Spezifikation in ihre Anwendungen. Es würde die Effizienz und Transparenz in der gesamten Produktionskette wesentllich erhöhen."

Wie die GWG "Proof of Preflight"-Spezifikation in der Praxis funktioniert:

1. Jemand führt vor dem Versand eines PDF-Files den Preflight-Check aus.

2. "Proof of Preflight" ermöglicht es ihm/ihr danach den Vorgang folgendermaßen zu verifizieren:

a. Preflight-Check ausgeführt
b. Folgendes Profil wurde verwendet (Name des Profils)
c. Ergebnis des Preflights war ________
d. Stellen Sie sicher, dass Sie die Datei so erhalten haben, wie versendet.

3. Möchte jemand die Angaben des Datensenders bestätigen, stehen ihm/ihr folgende
"Proof of Preflight"-Informationen zur Verfügung:

a. ob ein Protokoll erstellt wurde
b. ob ein GWG-Profil verwendet wurde
c. ob das Profil identisch mit anderen bekannten Profilen ist
d. die Ergebnisse der Profilanwendung (ohne Fehlermeldung oder die Anzahl der Fehler)
e. ob die PDF seit der Erstellung des "Proof of Preflight"-Protkolls verändert wurde.

Quelle: www.worldofprint.de

Download Spezifikationen (PDF, 116 kB)
Homepage der Ghent Workgroup
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